Das war Bootbloggen 2016 – Petra und Martin im Interview

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu und auch wir Überallarbeiter ziehen Bilanz: Dieses Jahr war vor allem ein ereignisreiches Glamping und Bootblogger-Jahr! Deshalb haben wir auch das letzte Interview der Bootblogger 2016 bis ganz zum Schluß für euch aufgehoben, als ein kleines letztes „Schmanker’l“ mit dem Versprechen, dass wir für 2017 wieder eine Menge neuer Ideen für Euch bereit halten. Mehr wird nun aber nicht verraten! Euch allen einen guten Start im neuen Jahr und viel Spaß mit den Insider-Tipps und Geschichten aus dem schwimmenden Büro von den Bootbloggern Petra und Martin!

Das sind die Bootblogger!

Petra Lupp, Jahrgang 1969, gründete im Jahr 2001 ihre eigene Presseagentur und ist seit einigen Jahren auch im Ausland als freie Reisejournalistin unterwegs. Seit 2012 interessiert sie sich ganz besonders für die Lebens- & Reisegewohnheiten der Zielgruppe 50 plus – eine echte Marktlücke! Die Beliebtheit ihrer Reisereportagen auf dem Onlineportal „Lebensdomizile weltweit“ über das Leben im Ausland sind dafür der beste Beweis.

Mehrmonatiges Arbeiten, Reisen und Leben im Wohnmobil gehören mittlerweile zu ihrem Alltag, während sie zeitgleich ihre Presseagentur von unterwegs in Schwung hält. Mit Neugierde und Leidenschaft geht sie neue Themen an, sucht länderübergreifende Kontakte und erweitert ständig das weltweite Netzwerk der Agentur. Erstmals als Buchautorin tätig, flossen ihre Rechercheergebnisse und Länderkenntnisse im November 2015 in den Reiseführer „Europa mit dem Wohnmobil“. Auf weitere Buchprojekte dürfen wir uns jetzt schon freuen!

Petra stemmt das Onlineportal „Lebensdomizile weltweit“ aber nicht alleine, denn Martin ist nicht nur ihr Reisebegleiter, sondern auch Mitbegründer des Portals. Beide reisen mittlerweile einige Monate im Jahr rund um den Globus, um neue Aspekte vom Wohnen, Leben und Arbeiten unterwegs zu sammeln und der deutschsprachigen Zielgruppe in Bild und Text davon zu berichten.

Überallarbeiter Martin als Kapitän

Martins Leidenschaften sind das Fotografieren sowie der Erkundung fremder Länder und Kulturen. Genau wie Petra beschäftigen ihn die Möglichkeiten des Wohnens und Lebens im Ausland für die Generation 50plus. Mit über 20 Jahren Erfahrung im MICE-Business lebt Martin (Jahrgang 1959) heute u.a. als geschäftsführender Gesellschafter mit weltweit erfolgreich organisierten Incentive-Reisen, großen Events, internationalen Konferenzen und Roadshows. Seine Agenturphilosophie: Mehrwert schaffen sowie wertorientiert denken und handeln!

Die Bootblogger 2016 on Tour in Frankreich

Im September ging es zum ersten Mal für die Bootblogger nicht in Deutschland an Bord, sondern im wunderschönen Frankreich. Über eine Woche lang schipperte ein Dreierteam über den Fluß Charente in Gallien. (Vorbereitung und Logbuch-Berichte des Trips findet ihr hier!) Vor einigen Woche hat die dritte im Bunde, Ute, bereits Bilanz gezogen. Wie es Petra und Martin gefallen hat, erfahrt ihr jetzt!

1. Euer Bootblogger-Abenteuer liegt nun schon ein paar Wochen zurück und wir Überallarbeiter haben uns natürlich gefragt: Wie war es denn nun wirklich auf einem Boot zu arbeiten? War es so, wie ihr euch das vorgestellt habt?

Für uns ist das Arbeiten unterwegs, vorallem im Wohnmobil, das ja vergleichbar ist mit einem Bootmittlerweile Alltag und daher waren wir entsprechend mit unserem Denken und auch dem mitgebrachten Equipment vorbereitet und ausgestattet. Wer auf dem Hausboot arbeiten will, der muss auf jeden Fall die richtige Ausrüstung einplanen, schließlich läuft auf dem Boot oder auch im Ausland nicht immer alles so glatt wie zu Hause!

Navigieren auf dem Charente – bei niedrigem Wasserstand eine Herausforderung!

2. Kommt man denn im wunderschönen Frankreich überhaupt zum arbeiten?

Selbstverständlich gehören ein bisschen Disziplin und Konzentration dazu, aber wenn man es wie wir seit Jahren gewohnt ist, das eigene Unternehmen auch von unterwegs zu führen  und für seine Kunden zu arbeiten, dann läuft das ohne Probleme. Zugegeben – manches Mal doch mit Unterbrechungen, wenn es um Schleusendurchgänge oder Anlegen geht oder eben die tolle Aussicht von der Arbeit ablenkt.

3. Und wie war es von der technischen Seite her? Was waren die größten Herausforderungen? (z.B. Strom, Sonne, WiFi)?

Es gibt mittlerweile Mobilfunkverträge mit Auslandstarifen, für die Stromversorgung an Bord ohne Landstromanschluss haben wir immer einen Adapter dabei, der Handy- und Fotokamera-Akkus sowie ein Netbook zuverlässig auflädt. Also alles kein Problem!

4. So ein Boot ist ja im Inneren gar nicht so groß. Arbeiten zu mehreren auf einem Hausboot stelle ich mir dann auch eher vor, wie in einem sehr kleinen Großraumbüro. Wie habt ihr eure Zeit gemanagt? Habt ihr euch abgesprochen, wer wann arbeitet?

Unsere Mitreisende war häufig in den Cafés entlang der Strecke zum „Überallarbeiten“ unterwegs, um Stromanschluss und WiFi zu nutzen. Daher hatten wir oft das Boot für uns, um in Ruhe zu arbeiten.

Traumhafte Sonneuntergänge

5. Was war für euch beide jeweils der schönste Moment mit Eurem Boot?

Sonnenauf- oder untergänge auf dem Boot sind immer emotional, das leise Plätschern der Wellen und das Vorbeiziehen der Landschaft gefällt uns. Die Stadt Rochefort hatte viel Maritimes und aus unserer Sicht absolut empfehlenswert ist die „Backstage Hennessy Tour“ – Ein Ausflug ins Paradies in Cognac!

6. Gab es auch nicht so schöne Momente?

Ja, es gab sie, leider! Neben der aus unserer Sicht unprofessionellen Abwicklung im Hafen kann es auf einem solchen Boot wirklich zu eng werden, wenn man sich zuvor nicht gut oder gar nicht kennt. Das wichtigste ist einfach die Bootblogger-Harmonie. Wenn die stimmt, lassen sich auch alle Herausforderungen meistern.

7. Würdet ihr also nochmal losschippern? Welchen Tipp möchtet ihr zukünftigen Bootbloggern und Überallarbeitern zu Wasser noch mit auf den Weg geben?

Sehr gerne treten wir eine weitere Reise an und da wir auch mit zwei Personen ein solches Boot führen können, vielleicht auch einfach zu zweit – So wie wir meistens unterwegs sind!

Ganz klar ist: Für’s Bootfahren braucht man Zeit, große Strecken sind insbesondere bei vielen Schleusen nur langsam zurückzulegen. Andererseits ist genau deshalb das Bootfahren entspannend und bei schönem Wetter eine sehr inspirierende und wunderschöne Art Landschaften zu entdecken und sich zu erholen. Wir mögen es als empfehlenswerte Abwechslung zu anderen Reiseformen.

Überallarbeitern geben wir gerne mit auf dem Weg, dass das eigene Equipment passen muss, ein Boot ist vorrangig nämlich für Urlaub und nicht fürs Arbeiten konzipiert! Es reicht leider nicht, sich nur auf’s Smartphone und den Strom in den Häfen zu verlassen. Deshalb am besten auch für alle Lösungen noch Ersatzgeräte einpacken – dann seid ihr bestens vorbereitet!

Mehr zur Tour von Petra und Martin findet ihr auch auf Lebensdomizile.de

Ihr wollt mehr wissen über die Bootbloggertour 2016? Bei Überallarbeiter erfahrt ihr alles über die Strecke, kulinarische und tatsächliche Abenteuer!


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Lust aufs Hausboot bekommen?

Hier findest Du mehr Informationen zu Deinem Urlaub in den eigenen, schwimmenden vier Wänden.

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